Sauerstoffverbrauch bei Metallverbrennung
von Mona-Christin Maaß
Ziel des Versuchs Die SuS lernen exemplarisch an Eisen, dass Metalle mit Sauerstoff zu Metalloxiden reagieren.
Vorbemerkung
Dieser Versuch gibt Anlass dazu, eine Reaktion zwischen Metall und Luft (bzw. einem Gas aus der Luft) als Ursache für eine Druckverringerung in einer Glasflasche anzunehmen, in der ein Metall verbrennt. Die SuS lernen exemplarisch an Eisen, dass Metalle mit Sauerstoff zu Metalloxiden reagieren.
SuS sollten wissen, dass Luft zu etwa 20 % aus Sauerstoff besteht.
Materialien
Glasflasche mit großer Flaschenöffnung, Tiegelzange, Bunsenbrenner, hartgekochtes Ei, Sand
Chemikalien
Eisenwolle
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Eisen Pulver | H228 | P280 |
|
Durchführung
Die Eisenwolle wird über dem Bunsenbrenner erhitzt, bis eine Reaktion einsetzt und anschließend in eine mit etwas Sand gefüllte Glasflasche geworfen. Danach wird die Flaschenöffnung sofort mit einem (geschälten) Ei verschlossen.
Beobachtung
Das Ei wird langsam in die Flasche gesogen.
Abbildungen
-
Abb. 1: Das Ei wird aufgrund des zunehmend entstehenden Unterdrucks in die Flasche gesogen.
Deutung
Die Eisenwolle reagiert mit dem Sauerstoff der Luft zu Eisenoxid. Dadurch entsteht in der durch das Ei verschlossenen Flasche ein Unterdruck, der das Ei schließlich in die Flasche zieht.
Entsorgung
Das Eisenoxid wird im anorganischen Feststoffabfall entsorgt, das Ei im Haushaltsmüll.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Der Boden der Flasche wird mit Sand bedeckt, damit die Flasche in Folge der Hitzeeinwirkung durch die glühende Eisenwolle nicht zerspringt.
Literatur
D. Wiechoczek, Prof. Blumes Bildungsserver für Chemie http://www.chemieunterricht.de/dc2/grundsch/eier/versuch13.htm, 26.11.2009 (Zuletzt abgerufen am 30.07.2013 um 21:00 Uhr).