Buntes Feuerwerk
von Mona-Christin Maaß
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird ein Feuerwerk selber gemachen.
Vorbemerkung
In diesem Versuch wird ein Feuerwerk selber gemacht. Er ist als Wunderexperiment gut geeignet und daher ist kein erwähnenswertes Vorwissen der SuS nötig. Sie erfahren, dass Metalle entscheidende Inhaltsstoffe in Feuerwerkskörpern sind.
Materialien
Mörser, 300 mL Erlenmeyerkolben
Chemikalien
30 g Strontiumnitrat, 15 g Kaliumchlorat, 6 g Antimonpulver, 9 g Schwefel, 3 g Zucker
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Strontiumnitrat | H272, H302, H315, H319, H335 | P220, P261, P305+P351+P338 |
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| Kaliumchlorat | H271, H332, H302, H411 | – |
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| Schwefel Blüte | H315 | – |
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| Zucker | – | – | – |
Durchführung
Alle Chemikalien werden in jeweils einem Mörser zerrieben. Anschließend werden die Pulver in einem 300 mL Erlenmeyerkolben durch vorsichtiges Schwenken vermischt. Die Mischung wird entweder auf einer feuerfesten Unterlage oder im Erlenmeyerkolben mit einer Wunderkerze entzündet. Unmittelbar nach der Zündung muss ein Sicherheitsabstand von einigen Metern eingehalten werden.
Beobachtung
Die Mischung verbrennt mit sehr großer, heller, Flamme und strahlt tiefrotes Licht ab. Es fliegen Funken.
Abbildungen
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Abb. 1: Zündung des Feuerwerks
Deutung
Strontiumnitrat und Kaliumchlorat sind starke Oxidationsmittel, die den Schwefel und den Zucker oxidieren. Antimon wird auch oxidiert - reagiert also mit Sauerstoff zu Antimonoxid. Die Rotfärbung entsteht durch die Strontium- und Kalium-Ionen. Die Flammenfarbe entsteht durch Antimon.
Entsorgung
Die Reste werden im anorganischen Feststoffabfall entsorgt.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Statt der roten Flammenfarbe kann auch ein grünes, gelbes oder weißes Feuerwerk erzeugt werden. Dazu müssen andere Metallsalze verwendet werden, die mitunter weniger gefährlich und daher besser für die Schule geeignet sind. Die Versuchsanleitungen sind auf der Internetseite der Uni Bayreuth zu finden.
Literatur
Didaktik der Chemie - Uni Bayreuth, http://daten.didaktikchemie.uni-bayreuth.de/experimente/effekt/effekt_feuerwerke.htm, 20.09.2010 (Zuletzt abgerufen am 29.07.2013 um 18:20 Uhr)