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Ziel des Versuchs Dieser Versuch demonstriert die brandfördernde Wirkung von Sauerstoff.

Vorbemerkung

Dieser Versuch demonstriert die brandfördernde Wirkung von Sauerstoff. Er gibt SuS den deutlichen Hinweis darauf, dass Sauerstoff das Gas der Luft ist, mit dem Metalle bei einer Verbrennung reagieren. Die SuS benötigen kein erwähnenswertes Vorwissen. Dass Sauerstoff als Reaktionspartner bei einer Verbrennung bzw. brandfördernd wirken kann, lässt sich mit Hilfe dieses Versuchs erarbeiten.

Materialien

Tiegelzange, großer Standzylinder, Bunsenbrenner

Chemikalien

Eisenwolle. Sauerstoffgas

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Eisen Pulver H228 P280 GHS02
Sauerstoff Gasflasche H270 GHS03 GHS04

Durchführung

Die Eisenwolle wird mit dem Bunsenbrenner erhitzt und aus der Flamme genommen. Anschließend wird die Eisenwolle noch in einen Standzylinder mit Sauerstoff gehalten.

Beobachtung

Die Eisenwolle glüht auf. Wenn sie sich statt in Luft in Sauerstoff befindet, glüht sie noch deutlich stärker auf.

Abbildungen

  • Abb. 1: Die Eisenwolle reagiert mit Luft (links) und mit Sauerstoff (rechts).

Deutung

Durch das Erhitzen wird die Eisenwolle oxidiert, d.h. Eisen reagiert mit dem Sauerstoff der Luft. In Luft befindet sich nur zu ca. 21 % Sauerstoff. Deshalb läuft die Reaktion in reinem Sauerstoff viel heftiger ab.

Entsorgung

Das Eisenoxid wird im anorganischen Feststoffabfall entsorgt.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Satt Eisen können auch andere Metalle verbrannt werden (z.B. Zink, Magnesium, Aluminium). Der Boden des Standzylinders sollte mit Sand oder Wasser bedeckt werden. Falls die brennende Eisenwolle auf den Boden des Zylinders fallen sollte, zerspringt das Glas aufgrund der Hitzeeinwirkung andernfalls.

Literatur

K. Häusler, H. Rampf, R. Reichelt, Experimente für den Chemieunterricht, Oldenbourg, 2. Auflage, 1995, S. 86.