Gewinnung von Süßwasser aus Meerwasser
von Philie Kiecksee
Ziel des Versuchs Viele südliche Länder sind auf die Gewinnung von Trinkwasser aus Meerwasser angewiesen. In diesem Versuch soll mittels einer Destillation Natriumchlorid von Wasser getrennt werden.
Vorbemerkung
Viele südliche Länder sind auf die Gewinnung von Trinkwasser aus Meerwasser angewiesen. In diesem Versuch soll mittels einer Destillation Natriumchlorid von Wasser getrennt werden. Vorraussetzungen: Es sollte bekannt sein, dass Meerwasser nicht als Trinkwasser genutzt werden und dass Salz nicht durch die bisher bekannten Trennverfahren vom Wasser getrennt werden kann. Auch die Aggregatzustände des Wassers sollten Teil des Vorwissens sein.
Materialien
Duranglas, Stopfen mit Loch, gebogenes Glasrohr, Becherglas (300 mL), Erlenmeyerkolben (100 mL), Stativ, Klemme, Muffe, Hexe.
Chemikalien
Kochsalz, dem. Wasser, Eis
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Natriumchlorid | – | – | – |
Durchführung
Es werden 3,5 g Natriumchlorid in 100 mL dem. Wasser gelöst. 50 mL der Lösung werden in das Duranglas gefüllt. Anschließend wird eine Destillationsapparatur wie in der Abbildung dargestellt aufgebaut. Im Becherglas befindet sich Eis. Die Lösung wird stark erhitzt.
Beobachtung
Die Lösung beginnt Blasen zu bilden und Dampf ist zu beobachten. Im oberen Teil des Duranglases setzen sich klare Flüssigkeitstropfen ab. Es tropft eine klare Flüssigkeit in den Erlenmeyerkolben. Nach einiger Zeit befindet sich kein Wasser mehr im Duranglas. Es bleibt ein weißer, kristalliner Feststoff zurück.
Abbildungen
-
Destillation von Salzwasser
Deutung
Beim Erhitzen verdampft das flüssige Wasser. Der Wasserdampf breitet sich in der Apparatur aus. Im gekühlten Erlenmeyerkolben kondensiert der Wasserdampf zu flüssigem Wasser. Das Kochsalz bleibt im Duranglas als Feststoff zurück.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
Mathey, J. (kein Datum) http://www.mathey-web.de/schulweb/klasse-mathey-unterrichtsmaterial/mathey-ch-downloads-destillation_und_wasserentsalzung.PDF (Zuletzt abgerufen am 30.09.2012, 20.00 Uhr)