Flammenfärbung
von Anonym_2
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird gezeigt, dass die Erdalkalimetalle die Flamme eines Bunsenbrenners unterschiedlich färben. Dies kann sowohl als Eigenschaft der Erdalkalimetalle beschreiben werden aber auch als Nachweisreaktion dienen.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Strontiumnitrat | H272, H302, H315, H319, H335 | P220, P261, P305+P351+P338 |
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| Calciumchlorid wasserfrei | H319 | – |
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| Bariumchlorid-2-H2O | H301, H332 | – |
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| Wasser | – | – | – |
Durchführung
Die zu untersuchenden Salze werden auf jeweils ein Uhrglas gelegt und mit etwas Wasser versetzt. Der Magnesiastab wird in der Bunsenbrennerflamme zum Glühen gebracht und anschließend in die erste Probe gehalten. Der Magnesiastab wird dann erneut in die Flamme gehalten. Anschließend wird das vordere Stück des Stäbchens mithilfe eines Tuchs abgebrochen (VORSICHT: HEIß!), erneut in der Flamme zum Glühen gebracht und in eine andere Probe gehalten. Auf diese Probe werden alle Proben durch probiert.
Anmerkung: Statt eines Magnesiastäbchens, das abgebrochen wird, können natürlich auch mehrere verwendet werden. Wichtig ist nur, dass die Proben nicht vermischt werden. Die Flammenfärbung dient in der qualitativen Analytik als Vorprobe (!). Zur eindeutigen Analyse müssen weitere Analysen durchgeführt werden.
Alternative: Statt Bariumchlorid sollten im Unterricht im Schülerexperiment eher Bariumnitrat, Bariumiodid oder andere Bariumsalze verwendet werden, da Bariumchlorid giftig ist. Es gilt kein Einsatzverbot, jedoch eine Ersatzstoffprüfung.
Beobachtung
Abbildungen
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Flammenfärbung von Barium -
Flammenfärbung von Calcium -
Flammenfärbung von Strontium