Wärme der Erdalkalimetalle
von Anonym_2
Ziel des Versuchs Der Versuch zeigt, dass Erdalkalimetalloxide obwohl sie zu einer Elementfamilie gehören unterschiedlich stark mit Wasser reagieren.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Magnesiumoxid | – | – | – |
| Bariumoxid | H301, H332, H314 | P280, P301+P330+P331, P304+P340, P309+P310 |
|
| Calciumoxid | H318 | P280, P305+P351+P338, P309+P310 |
|
| Wasser | – | – | – |
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Versuchsaufbau und Durchführung
Deutung
Erdalkalioxide reagieren mit Wasser unter Hydroxidbildung, bspw.:
MgO (s) + H2O (l) ⟶ Mg(OH)2 (s)
Aus der Reaktion von Wasser mit Bariumoxid wird mehr Wärme frei als bei der Reaktion von Wasser mit den anderen beiden Erdalkalimetalloxiden. Dies liegt daran, dass sowohl Calcium- als auch Magnesiumoxid schwerlösliche Salze sind, eine Reaktion also kaum stattfindet.
Anmerkung: Die digitalen Thermometer sollten vorher geeicht werden, sofern dies möglich ist. Ansonsten sollte die Temperatur des zugebenen Wassers für jedes Thermometer als Referenztemperatur gewählt werden und lediglich die Temperaturänderung betrachtet werden.
Alternative: In die Oxidlösungen kann zusätzlich Indikatorpapier gehalten werden und damit ebenfalls gezeigt werden, dass die Reaktion beim Bariumoxid stärker abläuft. Während Calcium- und Magnesiumoxide nämlich nur einen gering alkalischen Wert aufweisen (um pH 9), zeigt der die Lösung mit dem Bariumoxid einen pH von etwa 12 an.