Reaktion von Schwefelsäure mit verschiedenen Metallen
von Niklas Heier
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt, wie Kupfer, Zink, Eisen und Magnesium auf die zugabe von Schwefelsäure reagieren. Es werden außerdem Nachweisreaktionen auf wasserstoff und Sulfat-Ionen durcgeführt.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Schwefelsäure 10% | H319, H315 | P280, P302+P352, P305+P351+P338 |
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| Zink gekörnt | H260, H250, H410 | – |
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| Magnesium | H260, H250 | – |
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| Eisen Pulver | H228 | P280 |
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| Kupfer | – | – | – |
Durchführung
Beobachtung
Bei Eisen, Zink und Magnesium ist eine Gasentwicklung zu beobachten. Bei Magnesium am stärksten, dann Eisen und bei Zink am wenigsten stark. Im Reagenzglas mit den Kupferspänen passiert nichts.
Beim Einengen der Lösungen von Eisen, Magnesium und Zink bildet sich ein weißer Feststoff am Boden des Reagenzglases. Bei der Lösung aus dem Reagenzglas mit dem Kupfer bleibt dies aus.
Abbildungen
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Abb. 1: Reaktion der Schwefelsäure mit Kupfer, Zink, Eisen und Magnesium -
Abb. 2: Weißer Feststoff nach dem Eindampfen
Deutung
Bei der Reaktion mit Schwefelsäure findet eine Redox-Reaktion statt. Das jeweilige Metall wird oxidiert und gibt Elektronen ab. Die Protonen der Schwefelsäure werden reduziert und es entsteht elementarer Wasserstoff, welcher als Gas entweicht:
H2SO4(aq) + H2O(l) → HSO4-(aq) + H3O+(aq)
2H3O+(aq) + M(s) → M2+(aq) + 2H2O(aq) + H2(g)↑
Mit Kupfer findet keine Reaktion statt, da Kupfer ein edles Metall ist und somit nicht reagiert. Beim Eindampfen bilden sich die Metallsulfat-Salze:
M2+(aq) + SO42-(aq) → MSO4(s)
Die Salzbildung wird durch das Lösen umgekehrt und die Sulfat-Ionen können mit Hilfe einer angesäuerten Bariumchlorid-Lösung nachgewiesen werden. Somit kann bewiesen werden, dass die Sulfat-Ionen aus der Schwefelsäure stammen müssen.