Kontaktverfahren zur Herstellung von Schwefelsäure
von Anonym_11
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird modellhaft das Kontaktverfahren dargestellt.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Pyrit | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Platin auf Aluminiumoxid | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Lackmus-Lösung | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Aufbau der Apparatur. -
Die Änderung des Indikators und die pH-Wert Überprüfung -
Deutung
Das Pyrit wurde zu Eisenoxid oxidiert. Das Schwefeldioxid wurde zu Schwefeltrioxid oxidiert. In Wasser reagiert das Schwefeltrioxid in Wasser zu Schwefelsäure.
4 FeS2 (s) + 11 O2 (g) → 2 Fe2O3 (g) + 8 SO2 (g)
2 SO2 (g) + O2 (g) → 2 SO3 (g)
SO3 (g) + H2O (l) → 2 H+ (aq) + SO42- (aq)
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Alternativ können auch Sulfationen nachgewiesen werden, über Barium nach Ansäuern mit HCl. Der Nachweis von Säure hat erst funktioniert, als Luft nach der Reaktion durch die Apparatur gepustet wurde. Vielleicht sollte bei der Reaktion Luft oder Sauerstoff durch die Apparatur geleitet werden, oder an der zweiten Waschflasche eine Wasserstrahlpumpe angeschlossen werden, wenn das Pyrit erhitzt wird.
Der Katalysator ist recht teuer, vielleicht funktioniert es auch mit Eisenwolle.
Der Versuch kann auch in der Einheit des chemischen Gleichgewichts wieder aufgegriffen werden, da die Oxidation von Schwefeldioxid zu Schwefeltrioxid exotherm ist und somit geringe Temperaturen die Reaktion beschleunigen. Da für die Reaktion zu Schwefeldioxid eine hohe Temperatur nötig ist, wird ein Katalysator eingesetzt, um die Reaktion zu Schwefeltrioxid zu erhöhen.