Nachweis von Schwefeldioxid
von Anonym_11
Ziel des Versuchs Mit diesem Versuch soll die Nutzung von Schwefeldioxid als Konservierungsmittel thematisiert werden
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Iod-Stärke-Papier | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Aprikosen im Erlenmeyerkolben, Weißwein beim Erhitzen, Iod-Stärke-Papier (vorne Vergleichsprobe, hinten Nachweis von SO2, rechte Hälfte im Becherglas, linke Hälfte außerhalb).
Deutung
Durch die Wärme wird das SO2 ausgetrieben. Das SO2 ist ein starkes Reduktionsmittel. Es reduziert das Iod zu Iodionen.
SO2 (g) + I2 (s) + 2 H2O (l) → SO42- (aq) + 2 I- (aq) + 4 H+ (aq)
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Alternativ können, wenn kein Iod-Stärke-Papier vorhanden ist, einige Tropfen Lugolsche Lösung in die Erlenmeyerkolben gegeben werden.
Der Versuch dient vor allem dazu, dass die SuS erkennen, dass Chemie sie im Alltag umgibt. Das Experiment könnte als Transferaufgabe dienen, wenn die SuS schon die bleichende Wirkung von SO2 kennen gelernt haben. Auch kann die Notwendigkeit des Schwefels bei der Weinherstellung (Konservierung und Verstoffwechselung von Schwefeloxiden im aneroben Milieu) als fachübergreifender Unterricht mit dem Fach Biologie geplant werden. Es kann die Notwenigkeit von Schwefeldioxid bei der Weinproduktion verdeutlichen (anaerobe Gärung).
Literatur
D. Wiechoczek, http://www.chemieunterricht.de/dc2/tip/05_09.htm, 28.04.2009, (Zuletzt abgerufen am 16.8.2015 um 20:41 Uhr).
D. Wiechoczek, http://www.chemieunterricht.de/dc2/haus/v135.htm, 08.01.1999, (Zuletzt abgerufen am 16.8.2015 um 20:41 Uhr).