Sonnenuntergang: Schwefel auf der Nanoskala
von Anonym_11
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird kolloidaler Schwefel hergestellt.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Salzsäure 1 M | H290, H315, H319, H335 | P261, P305+P351+P338 |
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| Natriumthiosulfatlösung 0,1 M | – | – | – |
| Schwefeldioxid | H331, H314 | – |
|
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Der Tyndall-Effekt (rechts im Vergleich Wasser). -
Abb. 2: Der Rundkolben nach Zugabe von etwas Salzsäure. -
Abb. 3: Der Rundkolben nach Zugabe von etwas mehr Salzsäure.
Deutung
Kollodialer Schwefel fällt aus, da das Thiosulfation mit dem Proton der Salzsäure zu Wasser, Schwefeldioxid und Schwefel reagiert. Da der Schwefel so fein ausfällt (kollodial), kann der Tyndall-Effekt erkannt werden. Das Licht wird an den kleinen Teilchen gestreut, da die Größe der Teilchen der Wellenlänge des Lichtes entspricht.
S2O32- (aq) + 2 H+ (aq) → H2O (l) + SO2 (g) +S (s)
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Der Versuch könnte als Einstieg in das Thema Schwefel benutzt werden oder als Teil der Einheit Nano.
Der Versuch ist auch als Schülerversuch im Becherglas möglich. Dazu werden in ein 100 ml Becherglas 50 ml Wasser gegeben und eine Spatelportion Natriumthiosulfat. Verdünnte Salzsäure wird dazugetropft. Eine weitere Alternative ist durchführbar, indem ein halbes Reagenzglas mit Ethanol und Schwefel (Spatelspitze) im Wasserbad bei 80 °C erhitzt wird (Vorsicht vor Ethanolbränden!). Die Lösung wird 5 Minuten stehen gelassen, damit sie abkühlt. Nun wird sie in ein Becherglas mit 50 ml Wasser gegeben.
Literatur
K. Möckel, H. W. Roesky, Chemische Kabinettstücke, spektakuläre Experimente und geistreiche Zitate, VHC, 1. Auflage, S. 194, 195.
H. Schmidkunz, Chemische Freihandversuche Band 1, Kleine Versuche mit großer Wirkung, Aulis Verlag, 1. Auflage, Seite 167-170.
K. Häusler, H. Rampf, R. Reichelt, Experimente für den Chemieunterricht mit einer Einführung in die Labortechnik, Oldenbourg, 2. Auflage 1995, Druck 2013, S. 153.