Elefantenzahnpasta
von Annika Nüsse
Ziel des Versuchs Bei der Reaktion von Kaliumiodid und Wasserstoffperoxid kommt es zu einer enormen Schaumbildung, welche im Volksmund gern Elefantenzahnpasta genannt wird.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasserstoffperoxid 30% | H302, H318 | P280, P305+P351+P338 |
|
| Kaliumiodid | H302, H315, H319 | P305+P351+P338 |
|
| Wasser | – | – | – |
| Iod | H332, H312, H400 | – |
|
| Sauerstoff | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
Durchführung
Der Standzylinder wird in die Wanne gestellt und mit 5 mL Spülmittel befüllt. In einem Becherglas werden 10 g Kaliumiodid in 10 mL Wasser gelöst. Das andere Becherglas wird mit 50 mL Wasserstoffperoxid-Lösung befüllt. Der Inhalt beider Bechergläser wird gleichzeitig in den Standzylinder gegossen.
Hinweis: Versuch unbedingt unter dem Abzug durchführen und diesen während des Versuches geschlossen halten!
Beobachtung
Abbildungen
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„Elefantenzahnpasta“.
Deutung
Durch Kaliumiodid wird das Wasserstoffperoxid katalytisch gespalten in Wasserstoff und Sauerstoff.
I- (aq) + H2O2 (aq) → IO- (aq) + H2O (g)
IO- (aq) + H2O2 (aq) → I- (aq) + O2 (g) + H2O (g)
Die Reaktion verläuft stark exotherm, was zur Folge hat, dass sich Wasserdampf bildet. Sauerstoff und Wasserdampf schäumen das Geschirrspülmittel stark auf. In einer Nebenreaktion entsteht aus Wasserstoffperoxid und den Iodidionen zudem Iod, was die gelbe Farbe des Schaums erklärt.
H2O2 (aq) + 2 I- (aq) + 2 H3O+ (aq) → I2 (g) + 4 H2O (g)