Darstellung von Kupfer(II)-bromid
von Annika Nüsse
Ziel des Versuchs Bei diesem Versuch wird ein Metallhalogenid aus den Elementen dargestellt.
Materialien
Reagenzglas, Pipette, Spatel, Filterpapier, Trichter, Gasbrenner, Dreifuß, Abdampfschale, Becherglas
Chemikalien
Kupfer (gepulvert), Bromwasser, Natriumthiosulfat-Lösung
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kupfer | – | – | – |
| Bromwasser | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Natriumthiosulfat-5-H2O | – | – | – |
| Kupfer(II)-bromid | H302, H314, H410 | P280, P273, P301+P330+P331, P304+P340, P309+P310 |
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Durchführung
Ein Reagenzglas wird mit 10 mL Bromwasser befüllt und dazu eine Spatelspitze Kupferpulver gegeben. Der Reaktionsansatz wird nach leichtem Schütteln filtriert. Das Filtrat wird vorsichtig eingedampft und anschließend gewogen.
Beobachtung
Das Kupferpulver löst sich nach Schütteln Großteils im Bromwasser, welches sich dabei entfärbt. Nach Eindampfen des Filtrates wird ein gräulicher Feststoff in der Abdampfschale gewonnen.
Abbildungen
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Nach Eindampfen erhaltendes Kupfer(II)-bromid.
Deutung
Kupfer und Bromwasser reagieren unter Salzbildung zu Kupfer(II)-Bromid.
Cu (s) + Br2 (aq) → CuBr2 (s)
Es wurden 7 mg Kupfer(II)-bromid gewonnen, was ca. 69 % Ausbeute entspricht.
Entsorgung
Überschüssiges Bromwasser wird in Natriumthiosulfat-Lösung neutralisiert und im Abfluss entsorgt. Das entstandene Kupfer(II)-bromid wird in den Schwermetallabfall gegeben.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
[1] Elemente Chemie 1A, Stuttgart: Klett, 1. Auflage, 2008, S. 233.