Elektrolyse von Kaliumiodid
von Annika Nüsse
Ziel des Versuchs Der Versuch thematisiert sowohl elektrolytische Vorgänge sowie den Iod-Stärke-Nachweis.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kaliumiodid | H302, H315, H319 | P305+P351+P338 |
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| Phenolphthalein | H350, H341, H361F | – |
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| Wasser | – | – | – |
| Iod | H332, H312, H400 | – |
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| Wasserstoff | H220 | – |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Elektrolyse von Iodid (links: Minuspol, rechts: Pluspol).
Deutung
Bei der Elektrolyse von Kaliumiodid wird Iod an der Anode (Pluspol) abgeschieden. Unter Zugabe der Stärkelösung bildet sich daher ein Iodstärke-komplex, was die blauschwarze bis gelbe Färbung erklärt. Diese variiert aufgrund der Kettenlänge der Amylose, in welche sich die Iodidionen einlagern.
Oxidation:
2 I- (aq) → I2 (aq)+ 2 e- (E0 = 0,5 V)
An der Kathode (Minuspol) bildet sich Wasserstoff, was die Blasenbildung erklärt. Dieser stammt aus der Autoprotolyse des Wassers.
Reduktion:
2 H+ +2 e- → H2 (g) (E0 = -0,4 V)
Weiterhin laufen aufgrund der Standardpotenziale folgende Reaktionen erst im Anschluss ab:
Oxidation:
4 OH- (aq) → O2 (g)+ 4 e- + 2 H2O (l) (E0 = 0,8 V)
Reduktion:
K+ (aq)+ e- → K (aq) (E0 = -2,9 V)
Bei der Betrachtung auf SuS-Niveau sollte die Argumentation über die Standardpotenziale nicht verwendet werden, da dieser Begriff noch nicht bekannt ist. Außerdem sollte anstelle der zweiten Oxidation und Reduktion lediglich gesagt werden, dass Hydroxid- und Kaliumionen in der Lösung vorliegen, welche ursächlich für die pinke Verfärbung des Phenolphthaleins sind.