Synthese eines Klebstoffs
von Anonym_1
Ziel des Versuchs In dem Versuch wird ein Klebstoff aus Styropor und Essigsäureethylester hergestellt. Er zeigt die polaren Eigenschaften von Estern. Zudem kann er genutzt werden um Adhäsion und Kohäsion zu wiederholen.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Essigsäureethylester | H225, H319, H336, EUH066 | – |
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| Polystyrol | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
Durchführung
Eine Abdampfschale wird mit Styroporgranulat gefüllt und mit Essigsäureethylester beträufelt. Wenn sich das Styropor vollständig gelöst hat, wird weiteres Styropor hinzugegeben, bis sich eine dickflüssige Lösung bildet.
Diese Lösung wird genutzt zum zwei Blätter Papier miteinander zu verkleben.
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Styropor löst sich in Essigsäureethylester. -
Abb. 2: Styropor löst sich in Essigsäureethylester.
Deutung
Polystyrol und Essigsäureethylester sind polare Verbindungen, Polystyrol löst sich daher in Essigsäureethylester unter Bildung eines dickflüssigen Lösung.
Der Siedepunkt von Essigsäureethylester liegt bei 77°C. An der Luft verdunstet Essigsäureethylester, sodass festes Polystyrol entsteht. Dieses klebt durch Adhäsionskräfte zwischen der Papieroberfläche und dem Polystyrol und durch Kohäsionskräfte innerhalb des Polystyrols.