Brandbekämpfung durch Abkühlung eines brennenden Stoffes
von Dennis Roggenkämper
Ziel des Versuchs Mit diesem Versuch soll den SuS gezeigt werden, dass Feuer auch alternativ durch Abkühlen gelsöcht werden kann
Materialien
Kristallschale, Metalltiegel, Tiegelzange, Bunsenbrenner.
Chemikalien
Petroleum, Natriumchlorid, Eis.
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Petroleumbenzin 70-90°C | H350, H340, H304 | – |
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| Natriumchlorid | – | – | – |
Durchführung
In die Kristallschale wird eine Eis-Viehsalzmischung gegeben und der Tiegel wird ca. bis zur Hälfte mit Petroleum gefüllt. Dann wird das Petroleum im Tiegel mit dem Bunsenbrenner entzündet. Mit der Tiegelzange wird der Tiegel in die Eis-Viehsalz-Mischung gestellt.
Beobachtung
Die Flamme erlischt nach kurzer Zeit, nachdem der Tiegel in die kalte Eis-Viehsalz-Mischung gestellt wird.
Abbildungen
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Löschen eines Petroleumbrandes mittels einer Eis-Viehsalz-Mischung. -
Deutung
Die Eis-Viehsalz-Mischung entzieht dem Petroleum die nötige Mindestenergie für die Aufrechterhaltung des Brandes.
Entsorgung
Das Petroleum wird in den Sammelbehälter für organische Lösungsmittel gegeben. Die Eis-Viehsalz-Mischung wird im Abfluss entsorgt.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Falls kein Petroleum zu Verfügung steht kann alternativ Ethanol verwendet werden. Allerdings dauert es um einige Zeit länger, bis die Flamme erlischt.
Literatur
K. Häusler, H. Rampf, R. Reichelt, Experimente für den Chemieunterricht: Mit einer Einführung in die Labortechnik, Oldenbourg, München, 2005. S. 71.