Feuerlöschen mit Zitronensäure, Natriumcarbonat und Wasser
von Dennis Roggenkämper
Ziel des Versuchs Dieser Versuch soll zeigen, dass mit Chemikalien aus dem Haushalt Flammen schnell und effizient erstickt werden können
Materialien
250 mL Becherglas, Spritzflasche, Porzellantiegel, Spatel, Teelicht.
Chemikalien
Citronensäure, Natriumhydrogencarbonat.
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Citronensäure | H318 | P280, P305+P351+P338, P309+P310 |
|
| Natriumhydrogencarbonat | – | – | – |
Durchführung
Im Becherglas werden ein gehäufter Spatel Citronensäure mit einem gehäuften Spatel Natriumhydrogencarbonat gut vermischt. In die Mitte des Becherglases wird der Tiegel gestellt, auf den das Teelicht gestellt und entzündet wird. Es wird mit der Spritzflasche so viel Wasser hinzugegeben bis es zur deutlichen Gasbildung kommt.
Beobachtung
Die Flamme erlischt, nachdem sich das entstehende Gas im Becherglas ausgebreitet hat.
Abbildungen
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Erlischen eines Teelichts in CO2-Atmosphäre. -
Deutung
Durch die Zugabe von Salzsäure zu Natriumcarbonat entsteht Kohlenstoffdioxid. Das CO2 ist schwerer als die anderen Gase der Luft und verdrängt diese aus dem Becherglas. Dadurch, dass die Sauerstoffzufuhr unterbrochen wird, erlischt die Flamme des Teelichts.
NaHCO3 (s) + HX (aq) → NaX (s) + H2O (l) + CO2 (g)
Entsorgung
Die Reaktionsprodukte können werden im Abfluss entsorgt.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Sofern keine Citronensäure vorhanden ist, kann auch Salzsäure eingesetzt werden.
Literatur
H. Schmidkunz, W. Rentsch, Chemische Freihandversuche: Kleine Versuche mit großer Wirkung, Aulis, Köln, 2011.