Brandverhalten von Metallen in CO2-Atmosphäre
von Dennis Roggenkämper
Ziel des Versuchs Mit diesem Versuch kann gezeigt werden, dass Eisenbrände mit Kohlenstoffdioxid gelöscht werden können, Magnesiumbrände hingegen nicht
Materialien
Bunsenbrenner, 1000 mL Becherglas, Tiegelzange, CO2-Druckgasflasche.
Chemikalien
Magnesiumband, Eisenwolle
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Magnesium | H260, H250 | – |
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| Eisen | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Kohlenstoffdioxid | H280 | P410+P403 |
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Durchführung
Das Becherglas wird vollständig mit CO2 gefüllt. Es wird ein 2 cm langes Magnesiumband in die Flamme des Bunsenbrenners gehalten bis es anfängt zu brennen. Das brennende Magnesiumband wird in die CO2-Atmosphäre des Becherglases gehalten. Danach wird der gleiche Versuch mit Eisenwolle wiederholt.
Beobachtung
Das brennende Magnesiumband erlischt nicht in der CO2-Atmosphäre. Auf dem Magnesiumband entstehen schwarze Flecken.
Die funkensprühende Eisenwolle erlischt sofort in der CO2-Atmosphäre.
Abbildungen
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Magnesiumbrand in CO2-Atmosphäre.
Deutung
Magensium hat ein sehr hohes oxidationsbestreben im Vergleich zu Eisen. Es entreißt dem Kohlenstoffdioxid die Sauerstoffatome, die die Magnesiumverbrennung unterhalten.
2 Mg (s) + O2 (g) → 2 MgO (s) + C (s)
Entsorgung
Die Metalle bzw. die Metalloxide werden in den Feststoffsammelbehälter gegeben.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
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