Modell eines Kohlensäurefeuerlöschers
von Dennis Roggenkämper
Ziel des Versuchs Dieser Versuch soll zeigen, dass durch Erhitzen von Natriumhydrogencarbonat eine Flamme erstickt werden kann
Materialien
Duranreagenzglas, Stopfen mit Bohrung, Steigrohr mit 90° Winkel, Becherglas, Bunsenbrenner, Stativmaterial, Teelicht.
Chemikalien
Natriumhydrogencarbonat
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Natriumhydrogencarbonat | – | – | – |
Durchführung
In das Reagenzglas werden 3 gehäufte Spatel Natriumhydrogencarbonat gegeben. Das Reagenzglas wird verschlossen und waagerecht im Stativ fixiert. Das Steigrohr wird so ausgerichtet, dass die Öffnung in das Becherglas zeigt, in welches zuvor das brennende Teelicht gestellt wird.
Beobachtung
Die Flamme des Teelichts erlischt, nachdem sich ausreichend Gas im Reagenzglas gebildet hat und bis zum Becherglas vorgedrungen ist.
Abbildungen
-
Erlischen eines Teelichts mit CO2.
Deutung
Natriumhydrogencarbonat zersetzt sich durch das Erhitzen mit dem Bunsenbrenner in Kohlenstoffdioxid und Wasser.
NaHCO3 (s) → CO2 (g) + H2O (g) + Na2CO3 (s)
Entsorgung
Das Natriumcarbonat kann im Fettstoffabfall entsorgt werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Alternativ kann auch Natriumhydrogencarbonat auf einen Brandherd gegeben werden. Durch die Hitze wird CO2 freigesetzt, das den Brand löscht. Problematisch ist hierbei nur, dass bei den SuS Fehlvorstellungen entstehen könnten, dass das Feuer durch das Pulver gelöscht wird.
Literatur
R. Blume, D. Wiechoczek (2003) http://www.chemieunter-richt.de/dc2/grundsch/versuche/gs-v-136.htm. (Abgerufen am 30.07.2015)