Die Bio-Batterie hören
von Adrian Pflugmacher
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird die Spannung einer Batterie aus Lebensmitteln über Lautsprecher hörbar gemacht.
Vorbemerkung
Dieser Versuch stellt eine Erweiterung der im vorangegangenen Semester behandelten Öko-Batterie dar. Neben der Verwendung von verschiedenen Obst- und Gemüsesorten wird die entstehende Spannung über Ohrhörer auditiv erfahrbar gemacht.
Materialien
verschiedenes Obst (hier Apfel, Zitrone, Pfirsich, Banane, Kartoffel), Ohrhöhrer, Metalldraht, Messer, ggf. Multimeter, Verbindungskabel
Chemikalien
Kupferelektrode, Zinkelektrode
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kupfer | – | – | – |
| Zink | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
Durchführung
Mit dem Messer werden zwei kleine Schlitze in das Obst geschnitten und dort jeweils eine Kupfer- und eine Zinkelektrode hineingesteckt. Zwischen die Elektroden wir ein Paar Ohrhörer geschaltet, indem der distale Abschnitt des Klinkensteckers mittel etwas Draht mit der Zinkelektrode verbunden wird und der mittlere Teil des Steckers mit der Kupferelektrode verdrahtet. Dazu kann ein Multimeter parallelgeschaltet werden, um die Spannung zu messen.
Beobachtung
Sind beide Elektroden in das Obst oder die Kartoffel gesteckt ist eine Spannung messbar und über die Ohrhörer kann ein leises Rauschen wahrgenommen werden. Wird eine der Elektroden entfernt, sinkt die Spannung auf null und das Rauschen erstirbt. Die Spannung bei den hier verwendeten Obstsorten und der Kartoffel liegt zwischen 0,9 V und 1 V.
Abbildungen
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Die Spannung einer Bio-Batterie aus verschiedenen Obst-Sorten oder einer Kartoffel kann über Ohrhörer hörbar gemacht werden.
Deutung
Die durch die Bio-Batterie erzeugte Spannung versetzt die Membran im Ohrhörer in Schwingung und es werden Schallwellen als Geräusche hörbar.
Entsorgung
Obst und Gemüse können zu in die grüne Tonne gegeben werden. Die Elektroden sind nach dem Reinigen weiter zu verwenden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
[1] Tust, Dorothea; van Saan, Anita (Hg.) (2012): 365 Experimente für jeden Tag. 6. Aufl. Kempen: Moses. S. 183