Stärke-Nachweis mit Lugol"scher Lösung
von Dennis Roggenkämper
Ziel des Versuchs Dieser Versuch soll zeigen, dass Stärke mit einer Iod-Kaliumiodid-Lösung nachgewiesen werden kann
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Iodkaliumiodidlösung | – | – | – |
| Stärke löslich | – | – | – |
| Iod | H332, H312, H400 | – |
|
| Kaliumiodid | H302, H315, H319 | P305+P351+P338 |
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Durchführung
Ansetzen der Lugol’schen Lösung:
In ein 500 mL Becherglas werden 1 g Iod und 2 g Kaliumiodid in 5 mL destilliertem Wasser gelöst. Für den Stärkenachweis muss die Lösung auf 300 mL mit destilliertem Wasser aufgefüllt werden.
In 100 mL destilliertem Wasser wird 1 g Stärke gelöst und für 5 Min. aufgekocht. Die Lösung wird zum Abkühlen stehen gelassen. Nach dem Abkühlen werden 3 mL in ein Reagenzglas gegeben und mit der Lugol’schen Lösung versetzt.
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Nachweis von Stärke mit Lugol’scher Lösung.
Deutung
Durch das Zusammengeben von Iod und Kaliumiodid in wässriger Lösung bildet sich zunächst Triiodid. Das Triiodid reagiert mit einem weiteren Iodmolekül zu Polyiodid (I5-).
2 I2 + I- ⇌ I3- + I2 ⇌ I5-
Das Polymer Amylose besteht aus Glucose-Monomeren, die linear angeordnet sind. Bei Raumtemperatur liegt eine Helix mit 6 Glucose-Monomeren im Umfang vor. In diese Helix intercalieren die Polyiodidionen, wodurch die Blaufärbung auftritt.